Do

09

Jul

2009

George was right

Google ist allgegenwärtig. Google ist quasi das schweizer Taschenmesser der mordernen Welt:...wir suchen Internetseiten mit Google, suchen Bilder mit Google, surfen mit Google (google chrome) orientieren uns geographisch mit Google (google maps), schreiben Emails über Google (gmail), bloggen über Google (blogger), betrachten die Bilder unseres letzten Urlaubs mit Google (picasa), übersetzen mit Google (google translator), organisieren ihre Zeit mit Google (google calender), telefonieren mit Google (google android), so mancher schreibt und rechnet auch mit google (google documents), andere verdienen mit Google Geld (google ads) oder analysieren ihre Internetseite mit Hilfe von Google (google analytics). Google ist Internet. Blindes Vertrauen.

Dieser Tage hat die Software-Internet-Lifestyle-Computer-Handy-Firma aus dem Silicon Valley angekündigt ein eigenes Betriebssystem für Computer auf den Markt zu bringen. 2010 - also in nur einem Jahr - soll es so weit sein. Es braucht nicht viel sich vorzustellen, dass der Fokus des Betriebssystems auf dem sog. Cloud-Computing liegen wird, also dem Speichern der Daten auf Servern im Internet und nicht auf dem lokalen Computer. Denn so wird die Krake "Google" all ihre Arme (siehe oben) am engsten um den Kunden schlingen können. Manchmal frage ich mich, ob hinter einem bestimmten Namen aus Zahlenkombinationen bei Google der Nutzer "Blasius" steckt und dessen Profil täglich mit den Lebensgewohnheiten im Internet gespeist wird...
Mit dem neuen Betriebssystem (oder kurz: OS für operating system) will Google im ersten Zug insbesondere den Markt der sog. Netbooks, also sehr kompakter und günstiger Laptops, erobern. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn Google will das System ganz gemäß der eigenen Doktrine kostenlos anbieten und große Computerhersteller wie HP, Acer, Toshiba und Lenovo (ex IBM) freuen sich über gesparte Lizenzgebühren an Microsoft und haben auch schon eifrig angekündigt das Google OS auf ihren Geräten installieren zu wollen.

Am Ende wird es am uninformierten "Verbraucher" liegen selbst zu bestimmen. Wie subtil uns doch die Modernen Zeiten in die Irre führen und uns vorgaukeln wir könnten uns selbst entscheiden, es aber doch zu vielen Dingen gar keine Alternative gibt.
Schöne neue Welt...1984...2010...George war 26 Jahre zu früh, but George was right.

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